VON DER AUDIOLOGIE ZUR PSYCHOLOGIE
921 '(5 $8',2/2*,( =85 36<&+2/2*,( 0DJHQVFKPHU]HQ ] % WDXFKHQ KlXILJ LP %HUHLFK YRQ +] DXI /HEHUEHVFKZHUGHQ EHL +] /XQJHQSUREOHPH EHL +] :HVKDOE GDV VR LVW ZLVVHQ ZLU QLFKW JHQDX 9LHOOHLFKW KDW HV PLW GHU 9HUELQGXQJ GHV +|UV\VWHPV PLW GHP 9DJXVQHUY ]X WXQ RGHU YLHOOHLFKW LVW HV HLQ hEHUEOHLEVHO GHU PHWDPHUHQ ,QIRUPDWLRQ GHV 6HLWHQOLQLHQRUJDQV GHU )LVFKH 5HLQH +\SRWKHVHQ ± GRFK GLH ZLHGHUKROWH NOLQLVFKH (UIDKUXQJ LVW 7DWVDFKH Miguel Miguel war Musiklehrer und kam in meine Sprechstunde, um sein musikalisches Gehör zu verbessern. Hier die Kurven seines Eingangshörtests: In seinem rechten Ohr, dem maßgebenden Ohr, zeigt die Kurve eine aufsteigende Form ab 750 Hz, aber nicht im Bereich der Bässe. Beim linken liegt der Verdacht einer beginnenden Schwerhörigkeit vor, obwohl die Knochenleitung intakt zu sein scheint (bei Durchführung einer Audiometrie mit Maskierung veränderte sich das Profil der Knochenleitung des linken Ohrs). Mehrere seiner Familienmitglieder waren schwerhörig, genetische Ursachen konnten also nicht ausgeschlossen werden. Die Kurve glättete sich im Laufe der Therapie ab, wies aber immer noch ein Skotom bei 750 Hz auf:
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