VON DER AUDIOLOGIE ZUR PSYCHOLOGIE

921 '(5 $8',2/2*,( =85 36<&+2/2*,( ,P 0lU] KLHOW HLQ )UHXQG YRQ 7RPDWLV 5DRXO +XVVRQ DQ GHU $NDGHPLH GHU :LVVHQVFKDIWHQ LQ 3DULV HLQHQ 9RUWUDJ EHU GHQ Tomatis-Effekt (U ZLHV HPSLULVFK QDFK GDVV 0DQLSXOLHUXQJHQ GHV +|UHQV ]HLWJOHLFKH 9HUlQGHUXQJHQ EHL GHQ 2EHUW|QHQ GHU 6WLPPH EHZLUNHQ 0LW YHUVFKLHGHQHQ 9HUIDKUHQ ZXUGH GLHVHV ([SHULPHQW PHKUPDOV ZLHGHUKROW XQG HUJDE LPPHU lKQOLFKH (UJHEQLVVH Intensität, Frequenz und Dauer der Stimme – also die drei Komponenten, die den Klang ausmachen – kann man dadurch verändern, dass man darauf Einfluss nimmt, wie der Sprecher seine Stimme hört. Setzt man einer Person einen Kopfhörer auf, spricht sie sofort mit lauterer Stimme. Wenn wir die zeitliche Wahrnehmung verzerren, so dass mit Verzögerung gehört wird, verursachen wir Stottern. (Mit der App "the idiotizer" können Sie dies selbst ausprobieren.) Tomatis wies nach, dass eine veränderte Wahrnehmung der Frequenzen sich ebenfalls auf die Stimme auswirkt. +XVVRQ HUNOlUW DXVIKUOLFK GLH 5HDNWLRQ GHU 6WLPPElQGHU DXI DNXVWLVFKH 5HL]H • "Wenn der Reiz schwach ist und nur auf einem Ohr ausgeübt wird, wirkt er sich auf das ipsilaterale Stimmband aus; wenn die Intensität steigt, wirkt er sich auf beide Stimmbänder aus. • Wird ein homorhythmischer Reiz ausgeübt, führt dies zu einer Stabilisierung die Kehlkopfschwingung. • Unterschieden sich künstlich veränderte Frequenzen nur wenig von den von den Stimmbändern erzeugten, kann dies zu unterschiedlichen Störungen der Stimmbandschwingungen führen. The Tomatis Effect with Professional Opera Singers: A pilot study. &RSSROD : *HVWDOW 7KHRU\ 9RO Acoustique et physiologie phonatoires. +XVVRQ 5 6XS /H -RXUQDO GH SK\VLTXH HW OH UDGLLXP SK\VLTXH DSOLTXpH 9RO S $

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